Yoga

Yoga ist eine uralte Konzentrations-und Entspannungsmethode, die der geistigen und seelischen Entwicklung des Menschen dient. Yoga ist in Indien entstanden und verhalf den Menschen dazu, körperlich gesund und stabil zu werden. Ziel der Yogatechniken war es auch, die Beziehungsfähigkeit der praktizierenden Menschen so zu entwickeln, dass ihre Hingabe an Aufgaben und Ziele unterstützt wurde. Yoga wurde traditionell immer im Kontext einer sehr persönlichen Beziehung mit einem erfahrenen Lehrer weitergegeben. Letztendlich bedeutet das Wort "Yoga" auch so viel wie: "In Beziehung sein". Der Körper und die körperlichen Übungen sind hierfür ein Ausgangspunkt.

In den alten klassischen Yogatexten kann man überraschende Ähnlichkeiten mit der heutigen Psychoanalyse entdecken. Sowohl in Yoga, wie auch in der Psychoanaylse geht es darum, eine stabile und zuverlässige Beziehung leben zu können, denn dies ist aus Sicht des traditionellen Yoga die Grundlage für jede psychische und spirituelle Entwicklung.

Die Kombination von Yoga und psychoanalytischer Psychotherapie kann ein enormes Potential entfalten, weil hier alte fernöstliche Traditionen mit neuen, im Westen entwickeln Behandlungstechniken ineinander greifen.

Ich praktiziere seit ca. 30 Jahren Yoga. Seit 1995 arbeite ich mit dem indischen Yogameister TKV Desikachar aus Madras, in Indien, zusammen. Wir haben uns einige Jahre mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Yoga und Psychoanalyse beschäftigt und hierzu ein Buch geschrieben.